November-Träumereien

Grau Bild Anaiis grau-meliert

versucht sich der Vorwinter in unsere Herzen zu schleichen. Doch „Heißes Eisen“ Heißes Eisen Zauberball 100

ist fest entschlossen einen weiteren Versuch Anaiis Lila

zu wagen um die Herzenswärme zu bewahren. So unternimmt „Heißes Eisen“ einen weiteren Versuch das Lippenbekenntnis Lippenbekenntnis Serie Best Of

der ewig glimmenden und niemals erlöschenden Glut Anaiis dunkelrot-schwarz meliertder ewigen Freundschaft zu entlocken auf dass wieder das heiße Feuer der Freundschaft und Liebe

Anaiis Rotuntereinander  entfacht wird und das weiß-schwarze Testbild

Testbild aus der Serie XL-Space   neu einfärbt.

Küken heißt die Merino 400 Lace Color von Lang Yarns mit der Farb-Nr. 11 bei mir

Gruppe Merino 400 Lace Color Gelb-Grau, genannt Küken

Warum die Merino 400 Lace Color von Lang Yarns den Namen „Küken“ von mir erhalten hat finde ich sehr einleuchtend: Der Farbverlauf geht bei dieser kuschelig-weichen und aus 100 %  extrafeiner Merino-Schurwolle bestehende Wolle vom herrlichen sattem Gelb über verschiedene sich abschwächende Gelbnuancen in einen harmonischen Grauton über. Genau wie ein heranwachsendes Küken, das nach und nach seinen süßen gelben Flaum über diverse gelblich-gräulichen Tönen in den typischen harmonisch-warmen Grauton verändert und dabei den kuschligen Flaum beibehält.

So ist meine Einschätzung der „Merino 400 Lace Color“ von Lang Yarns mit der Artikel-Nr. 889.0011. Die extrafeine Merino-Schurwolle hat einen wunderschönen dezenten Glanz und ist vom Farbverlauf vom Gelb bis ins bläulich-Grau gehalten mit langen und harmonisch-fließenden Farbübergängen wie die nächsten Fotos zeigen:

Einzelaufnahme der Merino 400 Lace Color mit der Farb-Nr. 11 in der wunderschön der fließende und harmonische Farbverlauf ersichtlich ist.

In der Nahaufnahme sieht man den unvergleichlichen Farbverlauf und wie schön flüssig und harmonisch-weich die Verläufe ineinander verlaufen.

Nahaufnahme eines einzeln Fadens der zeigt wie filigran die Wolle ist; verdeutlicht durch ein daneben liegendes Streichholz

Wie filigran und hervorragend gleichmäßig der Faden der Merino 400 Lace Color von Lang Yarns verarbeitet ist, sieht man wunderbar anhand des „Kräfteverhältnisses“ zum Streichholz.

Teil-Nahaufnahme des einzelnen Wollknäuels für die filigrane und gleichmäßige Verarbeitung der extrafeinen Merino-Schurwolle und den Farbverlauf

Die direkte Nahaufnahme zeigt noch einmal wunderbar, wie fantastisch fein und gleichmäßig die Merino-Schurwolle verarbeitet ist.

Der 50g-Knäuel der „Merino 400 Lace Bolor“ mit der Farb-Nr. 11 hat die wahnsinns Lauflänge von 375m und möchte mit Nadelstärke 2,5-3,5 verarbeitet werden.

Die extrafeine Merino-Schurwolle ist waschmaschinen-geeignet (30° ohne Weichspüler). Dank der fantastischen Lauflänge werden für einen Herren-Pullover nur ca. 400 g benötigt; gemäß Herstellerangaben für Damen sogar nur 300 g.

Maschenprobe – das ist doch nur was für Weicheier – Richtig oder Falsch?

So individuell wie jeder Mensch ist, so individuell verarbeitet er auch seine Wolle. Das weiß jeder, der sich mit Handarbeiten beschäftigt.

Warum also soll ich eine Maschenprobe machen. Das ist doch nur was für Weicheier oder?

Leider vergisst man dabei, dass auch jede Wolle individuell ist und so kommen zwei Charaktere zusammen, die sich nur „vom Sehen“ vielleicht von „vom Befühlen“ her kennen.

Klar, auf jeder Banderole steht welche Nadelstärke (NS) der Hersteller empfiehlt und Profis sehen es schon anhand der Wolle, welche NS sie brauchen bzw. für ihr Projekt die Richtige ist.  Meist geht das auch gut. Ab und zu passiert es aber auch, dass die Wolle dann einfach nicht den Erwartungen entspricht, die man hatte.

Aber ist das wirklich so? Entspricht die Wolle nicht den eigenen Erwartungen oder ist es vielleicht doch so, dass evtl. eine andere Nadelstärke eine bessere Wahl gewesen wäre.

Auch der Hersteller kann nur von Durchschnittswerten ausgehen und empfiehlt nach besten Wissen und Gewissen, das ist ja klar. Er kann aber nicht wissen, was für ein Endkunde seine Wolle kauft und somit sind wir genau den dem Punkt, an dem die Maschenprobe ins Spiel kommt.

Die Maschenprobe wird immer auf das Maß 10×10 cm ausgelegt und der Hersteller gibt die Anzahl an Maschen und Reihen für die genannte Nadelstärke an. Wenn man dies gestrickt / gehäkelt hat, sollte ein quadratisches Muster, eben 10x10cm haben.

So, jetzt strickt / häkelt der eine sehr fest; der andere ausgesprochen locker. Natürlich weiß das ein Profi schon eher, als ein „Beginner“, aber trotzdem vergisst auch der Profi ab und zu ganz gerne, dass auch die Wolle einen eigenen Charakter hat und den sollte man auch beachten.

Ja, ich gebe es zu – es ist echt nervig eine Maschenprobe zu machen und anschließend wieder aufzuribbeln (=rückwärts arbeiten), aber fragt Euch mal ganz ehrlich selbst was ist schlimmer:

Die Maschenprobe erst zu erstellen und ggf. ein bisschen mit der NS rumzuspielen oder eine tolle Wolle, ein super Muster zu haben und ein absolut „doofes“ UFO, das dann irgendwann sogar in die Tonne wandert?

Viel Spaß beim Überlegen und selbst Beantworten.