{"id":164,"date":"2014-12-17T21:38:44","date_gmt":"2014-12-17T20:38:44","guid":{"rendered":"https:\/\/heikes-handgewebtes.de\/?p=164"},"modified":"2025-06-06T17:39:11","modified_gmt":"2025-06-06T15:39:11","slug":"hilfe-mein-webstueck-wird-zum-zuckerhut-zur-pyramide-was-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heikes-handgewebtes.de\/blog\/2014\/12\/17\/hilfe-mein-webstueck-wird-zum-zuckerhut-zur-pyramide-was-tun\/","title":{"rendered":"HILFE \u2013 mein Webst\u00fcck wird zum Zuckerhut \/ zur Pyramide \u2013 Was tun???"},"content":{"rendered":"<p>So oder so &auml;hnlich kennt es wohl jeder, der zu weben anf&auml;ngt. Statt dem gew&uuml;nschten Kissen \/ Schal wird es von unten nach oben immer schmaler. Grunds&auml;tzlich muss nat&uuml;rlich immer ein ca. 10 %iger &bdquo;Web-Verlust&ldquo; beim Abnehmen des fertigen Webst&uuml;ckes vor dem Spannen mit eingerechnet werden. Aber das gilt f&uuml;r das gesamte (!) Webst&uuml;ck. Muss wirklich mein Webst&uuml;ck nach oben immer weiter zusammenlaufen? Muss das sein oder kann ich was dagegen tun?<\/p>\n<p>NEIN, es muss nicht sein und JA man kann was dagegen tun. Ich glaube, jeder hat da so seine eigene &bdquo;Praxis&ldquo; oder &bdquo;Tricks&ldquo;. Viele m&ouml;gen sie nicht gerne verraten, da sie vielleicht, wenn man genau dar&uuml;ber nachdenkt, eigentlich logisch erscheinen. Ich pers&ouml;nlich teile gerne Wissen und freue mich dar&uuml;ber, wenn auch ich Hilfe erhalte. Also gehen wir mal schrittweise an &bdquo;des R&auml;tsels L&ouml;sung&ldquo;.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich geht es nicht ohne &bdquo;Theorie und Praxis&ldquo;. Die Theorie kann ich Euch aufzeigen; die Praxis d&uuml;rft Ihr dann selbst umsetzen. Ab hier gibt es leider zwei grunds&auml;tzlich getrennte Wege zwischen den Webrahmen des Herstellers &bdquo;<a title=\"Allgaeuer Webrahmen\" href=\"https:\/\/heikes-handgewebtes.de\/shop\/webrahmen\/tischwebrahmen:::1785_1802.html?filter_id=4\">Allg&auml;uer Webrahmen<\/a>&ldquo; (= &bdquo;Schul&ldquo;- und Tischwebrahmen mit Einkerbungen &bdquo;Nasen) am Waren- und Kettbaum) und Tischwebrahmen und Webst&uuml;hlen (z. B. von <a title=\"Ashford\" href=\"https:\/\/heikes-handgewebtes.de\/shop\/webrahmen\/tischwebrahmen:::1785_1802.html?filter_id=16\">Ashford<\/a>), die am Waren- und Kettbaum einen sog. &bdquo;Peitschenstock&ldquo; haben und mit einem Gatterkamm versehen sind. Zwar sind auch die Tischwebrahmen vom &bdquo;Allg&auml;uer&ldquo; mit Gatterk&auml;mmen ausgestattet; aber die Waren- und Kettb&auml;ume gehen eher Richtung &bdquo;Schul&ldquo;-Webrahmen, also mit den Einkerbungen und &bdquo;Nasen&ldquo;.<\/p>\n<p>Ich fange mit ein &bdquo;Einsteiger-Modellen&ldquo; an, also den sog. &bdquo;Schul&ldquo;-Webrahmen des Herstellers &bdquo;Allg&auml;uer Webrahmen&ldquo;; die dann &uuml;ber die Tischwebrahmen auch vom &bdquo;Allg&auml;uer&ldquo; fast nahtlos in die &bdquo;Einsteiger&ldquo;- bis &bdquo;Profi-Webrahmen&ldquo; vom Hersteller Ashford &uuml;bergehen.<\/p>\n<p>Da ich bisher nur mit den Webrahmen dieser beiden Hersteller gearbeitet habe bzw. aktiv arbeite kann ich auch nur &uuml;ber diese Webger&auml;te Auskunft geben.<\/p>\n<p>Da in einem anderen Blogeintrag bereits ausf&uuml;hrlich &uuml;ber das <a title=\"Webrahmen bespannen f&uuml;r Erwachsene leicht gemacht\" href=\"https:\/\/heikes-handgewebtes.de\/blog\/2014\/09\/08\/webrahmen-bespannen-fuer-erwachsene-leicht-gemacht\/\">Bespannen der Webrahmen <\/a>des Herstellers &bdquo;Allg&auml;uer Webrahmen&ldquo; berichtet wurde, gehe ich hier nicht weiter darauf ein, sondern beginne direkt mit den aufgezogenen Spannf&auml;den und bei der &bdquo;Schachtbildung&ldquo;. Dass die Spannf&auml;den zum einen zwischen &bdquo;Kett&ldquo;-und &bdquo;Warenbaum&ldquo; m&ouml;glichst gerade verlaufen sollen ist selbstredend. Der schachtgebende Wendekamm hat immer abwechselnd eine tiefere und eine halb so tiefe Einkerbung. Diese unterschiedlichen Einkerbungen sind f&uuml;r die Schachtbildung absolut notwendig. Die Spannf&auml;den m&uuml;ssen also immer abwechselnd in einer tiefen und einer h&ouml;heren Einkerbung gelegt werden. Die beiden doppelten &auml;u&szlig;eren Spannf&auml;den kann man, um gleich von Anfang an das &uuml;berm&auml;&szlig;ige zusammenschnurren zu vermeiden, um jeweils 2 Einkerbungen nach au&szlig;en versetzen. Beim Versetzen der &auml;u&szlig;eren doppelten Spannf&auml;den muss aber darauf geachtet werden, dass sie nicht zu straff gespannt sind, nicht dass sie beim Versetzen bzw. Anweben rei&szlig;en. So hat man schon den ersten Schritt getan, dass die &bdquo;Zuckerhut-Pyramide&ldquo; erst gar nicht entstehen kann.<\/p>\n<p>Jetzt kommt das Anweben und schon ab der ersten Reihe muss etwas &bdquo;Luft&ldquo; an den R&auml;ndern gelassen werden; optisch sind also rechts und links ganz vor bzw. nach dem Spannfaden jeweils noch eine kleine Schlaufe. Diese darf nicht so gro&szlig; sein, dass sich das Webst&uuml;ck sp&auml;ter verziehen kann; aber doch so weit, dass es sich auch nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig zusammenzieht. Um das sicherzustellen nehme ich ab der ersten Reihe schon nach dem Durchziehen des Schiffchens und dem Legen des Schussfadens das Webst&uuml;ck (auf dem Rahmen) vorsichtig am rechten und linken Ende und ziehe das Webst&uuml;ck &bdquo;in Form&ldquo;, sodass schon aber der ersten Reihe der Schussfaden genug &bdquo;Luft zum Atmen&ldquo; hat; aber nicht so viel, dass er &bdquo;seinen eigenen Charakter&ldquo; ausspielen d&uuml;rfte und sich nach Lust und Laune legt (z. B. wellenf&ouml;rmig). So geht es immer weiter, nach jeder Reihe ggf. auch noch mal nach dem runterk&auml;mmen ziehe ich das Webst&uuml;ck &bdquo;in Form&ldquo;.<\/p>\n<p>Wenn ich jetzt umwickle, d. h. Spannfaden abwickle und Webst&uuml;ck aufwickle, ziehe ich auch wieder in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden das Webst&uuml;ck in Form. Nat&uuml;rlich OHNE die Spannf&auml;den dabei zu zerrei&szlig;en.<\/p>\n<p>Das ist mein ganzes &bdquo;Geheimnis&ldquo;, wie ich auf den &bdquo;Schul&ldquo;- bzw. Tischwebrahmen des Herstellers &bdquo;Allg&auml;uer Webrahmen&ldquo; gerade Webst&uuml;cke weben kann.<\/p>\n<p>Zur &bdquo;praxisgerechten&ldquo; Erkl&auml;rung habe ich auch ein 5 min&uuml;tiges You-Tube-Video aufgenommen, das mein oben beschriebenes (hoffentlich) &bdquo;bildtechnisch&ldquo; erkl&auml;rt.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/w220A4A-81I\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Die &bdquo;Fortsetzung&ldquo;, wie man mit Gatterkamm und aufgezogenen Spannf&auml;den mit den &bdquo;Peitschenst&ouml;cken&ldquo; ein gerades Webst&uuml;ck erh&auml;lt, schreibe ich in den n&auml;chsten Tagen und bitte um Verst&auml;ndnis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So oder so \u00e4hnlich kennt es wohl jeder, der zu weben anf\u00e4ngt. Statt dem gew\u00fcnschten Kissen \/ Schal wird es von unten nach oben immer schmaler. 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